Fructoseintoleranz – Symptome

Die Symptome bei Fructosemalabsorption werden vorrangig durch das entstehende Kohlendioxid und bestimmte Fettsäuren im Verdauungsprozess verursacht. Entsprechend treten die meisten Symptome bei Fructoseintoleranz auch im Verdauungsbereich auf. Typisch sind Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen und Bauchkrämpfe, Völlegefühl oder Übelkeit. Wer regelmäßig unter entsprechenden Symptomen leidet, sollte sich auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten untersuchen lassen und dabei natürlich auch die Fructoseintoleranz als zahlenmäßig häufigste Ursache mit im Blick behalten.

Neben den genannten direkt zuzuordnenden Symptomen können bedingt durch die Verdauungsprobleme weitere Sekundärsymptome auftreten. Zu nennen sind hier insbesondere Reizmagen, Reizdarm und chronisches Sodbrennen, aber auch weiter entlegen erscheinende Symptome wie Depressionen (weil durch die Malabsorption evtl. auch andere Substanzen und Hormone nicht aufgenommen werden können), Müdigkeit, Nervosität, Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen.

Die Ausprägung der Symptome kann individuell höchst unterschiedlich sein, schon alleine durch die verschiedenen Schwellenwerte bedingt, ab denen eine Fructosemalabsorption greift. Ein entsprechend wachsames Beobachten der Reaktion des eigenen Körpers auf bestimmte Nahrungsmittel kann helfen, mögliche Symptome richtig einzuordnen und Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Siehe auch:
-> Fructoseintoleranz – was ist das?
-> Fructoseintoleranz – Diagnose
-> Fructoseintoleranz – Ursachen