Fructoseintoleranz – was ist das?

Die häufigste Form von Fructoseintoleranz in die sog. Intestinale Fruktoseintoleranz. Bei dieser Form kann überschüssiger Fruchtzucker nicht richtig verdaut werden und gelangt so in den Dickdarm. Man spricht deshalb auch von Fructosemalabsorption. Durch die mangelhafte Verdauung können die für Fruktoseintoleranz typischen Symptome wie Schmerzen, Durchfall und Blähungen ausgelöst werden. Diese Kombination kennzeichnet die Fruktoseintoleranz: es liegt eine Fructosemalabsorption vor und es treten zusätzlich Verdauungsprobleme auf.

Fruktoseintoleranz ist besonders in westlichen Ländern weit verbreitet. Schätzungen gehen davon aus, daß hier ein Drittel der Gesamtbevölkerung betroffen ist. In Asien wird hingegen von einer geringeren Verbreitung ausgegangen. Wichtig zum Verständnis ist weiterhin, das Fruktoseintoleranz bei betroffenen Personen erst Auftritt, wenn ein individueller Schwellenwert an Fructose aufgenommen wurde. Unsere sehr fructosehaltige Ernährung trägt dazu bei, dass diese Schwellenwerte immer häufiger schnell erreicht werden. Aus diesem Grund hat die Verbreitung von Fruktoseintoleranz über die letzten Jahrzehnte deutlich zugenommen.

Es gibt noch keine Einigkeit in der Wissenschaft, was genau eine Fruktoseintoleranz bedingt. Das Zusammentreffen von Verdauungsproblemen, die ggf. auch noch andere Ursachen haben können mit der Malabsorption von Fructose ist eine Kombination, bei der sich die Einzeleffekte bzw. Ursachen nur schwer isolieren lassen.

Siehe auch:
-> Fructoseintoleranz – Diagnose
-> Fructoseintoleranz – Symptome
-> Fructoseintoleranz – Ursachen