Fructoseintoleranz – was tun?

Intestinale (erworbene) Fructoseintoleranz ist sehr weit verbreitet und tritt in einer großen Bandbreite von Intensitätsgraden auf. Die Auswirkungen hängen davon ab, wie empfindlich eine Person reagiert und wie viel Fructose konkret aufgenommen wurde. Häufig verträgt man auch bei Vorliegen einer Fructoseunverträglichkeit noch eine bestimmte Menge Fructose, so daß die Symptome nicht unbedingt auftreten müssen. Entsprechend wichtig ist es, sich mit der Unverträglichkeit auseinanderzusetzen und die eigenen Verträglichkeitsschwellen zu ermitteln. Durch eine Umstellung der Ernährung unter Berücksichtigung der individuellen Toleranzschwelle kann man die Symptome der Unverträglichkeit vermeiden und sich dabei zugleich eine vielfältige Ernährung erhalten. Um die eigene Toleranzschwelle zu ermitteln verzichtet man zunächst am besten für vier Wochen ganz auf Fructose in der Ernährung. Diese Auszeit hilft auch dem Darm, sich zu regenieren. Anschließend nimmt man wieder fructosehaltige Nahrung zu sich und erhöht die Dosis bewußt nach und nach, bis man wieder mit Symptomen konfrontiert wird. So hat man schließlich die dem eigenen Organismus maximal zumutbare Menge an Fructose ermittelt und kann gezielt Fructose bis kurz unter die ermittelte Schwelle aufnehmen.

Weitere Informationen:
-> Fructose-Tabelle Obst
-> Fructose-Tabelle Gemüse
-> Ernährung bei Fructoseintoleranz